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WikiWoods in den Medien

Interview mit RadioEins-Reporterin Über die Internetplattform www.wikiwoods.org initiieren und dokumentieren wir Baumpflanzprojekte - vom ersten Kontakt zu potentiellen Partnern bis zum letzten Spatenstich. So können über WikiWoods in vielen Regionen ähnliche Projekte entstehen. Jeder, der Lust hat mitzupflanzen oder eigene Pflanzungen zu organisieren, kann sich bei WikiWoods eintragen und so zum aktiven Klimaschutz beitragen.

Damit unsere rein ehrenamtliche Initiative viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter findet, freuen wir uns, wenn Sie über WikiWoods berichten!

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Ein WikiWoods-Medien-Pool steht unter Flickr (Gruppe WikiWoods) bereit und beinhaltet u.a. Fotos in hoher Auflösung, die unter Angabe der Quelle frei verwendet werden dürfen.

Kontakt
Svenja Rubsch
Pressesprecherin WikiWoods
presse (at) wikiwoods.org

Aktuelle Presseinformation

PRESSEMITTEILUNG VOM 13.04.2010

"Auf, auf für den Klimaschutz - Bäume pflanzen mit WikiWoods!"

Klimaschutzpflanzung von WikiWoods und RUZ Reinhausen im Reinhäuser Wald

„An die Spaten - fertig - los!“, wird es am kommenden Wochenende, von Freitag, dem 16., bis Sonntag, den 18. April, in Reinhausen bei Göttingen heißen. 25 BaumpflanzerInnen werden sich dort für den Wald stark machen und Bäume wie Bergahorn, Buchen, Vogelkirschen und Douglasien pflanzen. Mit-Organisator und Ort des Geschehens ist das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Reinhausen mit seinem Leiter Burkhard Verch. Auch schon im letzten Jahr unterstützte er mit einem vielfältigen Begleitprogramm die umweltpolitischen Bemühungen der Initiative „WikiWoods“.

Die PflanzerInnen setzen sich aktiv für den Klimaschutz ein, da die gepflanzten Waldbäume Kohlendioxid speichern. Dies wirkt der Klimaerwärmung direkt entgegen, indem der Atmosphäre beträchtliche Mengen jenes Stoffes entzogen werden. Der Einsatz am kommenden Wochenende ist schon der 23. seiner Art, bei dem die freiwilligen HelferInnen über Vernetzung durch das Internet bundesweit erreicht werden, bevor sie anschließend selbstorganisiert mit Spaß und Spaten in die Wälder ziehen.

Dringend nötig wird dies nun in Reinhausen nicht nur zudem durch das Sturm-Tief „Xynthia“. Es hinterließ im Februar dieses Jahres eine breite Schneise im Forst. Nein, auch die Klimaschutzziele der Bundesregierung sind ja noch lange nicht erreicht. Dabei sind „Bäume […] Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“, sagte schon der libanesisch-amerikanische Maler, Philosoph und Dichter Khalil Gibran. Auch wenn er 1931 noch wenig vom modernen Klimaschutz wissen konnte - so ahnte er doch, für was es sich, heutzutage umso mehr, zu kämpfen lohnt.

Für ihre Bemühungen erhielt die Initiative „WikiWoods“ bereits 2007 den Jurypreis der Mission Sustainability vom Rat für Nachhaltigkeit der Bundesregierung sowie ein Jahr später den muna-Preis (Mensch und Natur) von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem ZDF.

Ansprechpartner:
WikiWoods: Magdalena Büsching (Koordination vor Ort), anmeldung_reinhausen@wikiwoods.org
RUZ Reinhausen: Burkhard Verch, ruz@nfa-reinhaus.niedersachsen.de

PRESSEMITTEILUNG VOM 27.03.2010

Bundesweite Baumpflanzaktion gegen CO2-Endlager: An 90 Standorten über 5000 Bäume gepflanzt

An über 90 Standorten in ganz Deutschland pflanzten Bürger, Politiker und Vereine mehr als 5000 Bäume um gegen die geplante Endlagerung von Kohlendioxid (CO2) aus Kohlekraftwerken zu protestieren. „Wir sind von der Resonanz total überwältigt“, sagte Martin Schmid von WikiWoods.org. Es war die bundesweit größte Pflanzaktion gegen die umstrittene CCS-Technologie aller Zeiten in Deutschland, resümierte der Sprecher der Baumpflanz-Initiative am Sonnabend Nachmittag.

Unter dem Motto „Bäume statt CO2-Endlager“ riefen WikiWoods gemeinsam mit BruchKultur e.V. zu einer Pflanzaktion am 27. März auf, der sich die Menschen aus Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt anschlossen. Tausende Bürger nutzen die Möglichkeit auf eigenem Grundstück oder gemeinsam auf ausgewiesenen Flächen Bäume zu pflanzen und ein Zeichen gegen eine falsche Energiepolitik zu setzen. Schwerpunkte der Aktion waren die akut von Endlager bedrohten Brandenburger Regionen in Beeskow, Neutrebbin und Letschin.

„Kohle hat keine Zukunft in einer modernen Energieversorgung“, sagte die Brandenburger Landtagsabgeordnete Sabine Niels (B90/ Grüne) bei der Baumpflanzung im märkischen Beeskow. Die Landwirtschaftsexpertin wählte bewusst einen Ginkgo-Baum. „Zum Jahrtausendwechsel erklärte das deutsche „Kuratorium Baum des Jahres“ den Ginkgo zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends“, erklärte Niels ihre Wahl. Neben Niels nahm auch der Landtagsabgeordnete Peer Jürgens (Linke), der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen, sowie über 300 Bürger teil. Bürgermeister Stefenn rief den engagierten Bürgern zu, er werde sämtliche rechtlichen und politischen Möglichkeiten tun, um die CO2-Endlagerung zu verhindern. Allein im Raum Beeskow wurden über 1000 Bäume gepflanzt, so Wilk Müller von der lokalen Bürgerinitiative „CO2-Endlager stoppen“ begeistert.

In Neutrebbin und Letschin pflanzten die Bürger der Region zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Dagmar Enkelmann (Linke) und Hans-Georg von der Marwitz (CDU) fast 2000 Bäume. Von der Marwitz betonte, dass die Erprobungsbohrungen nicht unter besiedeltes Gebiet gehörten. Scharfe Kritik hingegen äußerte Enkelmann an ihrem Parteikollegen Ralf Christoffers. Der brandenburgische Wirtschaftsminister hatte sich am Vortag für eine zügige Verabschiedung des CCS-Gesetzes ausgesprochen. „Das entspricht nicht dem Koalitionsvertrag“ so Enkelmann. Besonders die Kinder und Jugendlichen hatten ihre Freude als die engagierte Linkspolitikerin Enkelmann mit Schülern der Oderbruch-Oberschule eine Allee bei Alttrebbin pflanzte. „Wenn der Baum mal groß ist, soll unser Strom nicht mehr aus Kohle und Atom hergestellt werden“, berichte eine Schülerin. „Jeder Baum solle ein Mahnmal für eine umweltfreundliche Energieversorgung sein - für eine enkeltaugliche Zukunft“, so Rolf Ignaz von Bruchkultur e.V., der die Pflanzungen im Oderbruch koordinierte.

In Schleswig-Holstein beteiligten sich rund 100 Bürger an der Aktion und pflanzten rund 500 Bäume. „RWE hat sein Vorhaben, ein Kohlendioxidendlager in Schleswig-Holstein einzurichten, nicht aufgegeben“, sagte Ute Petersen von der Bürgerinitiative „Stoppt das CO2-Endlager“ aus Nordfriesland. In der Umsetzung wurde lediglich „das Tempo herausgenommen. Trotz der Ankündigung von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), in Norddeutschland keine Endlager einrichten zu wollen, bleiben die Bürger wachsam. Es handele sich lediglich um laute Gedanken des Bundesumweltministers Norbert Röttgen, so Petersen.

Die größte zusammenhänge Pflanzung fand im mecklenburgischen Zarnekla bei Greifswald statt. Dort pflanze WikiWoods gemeinsam mit dem Verein I.G.E.L. e.V. über 2500 Bäume. „Wir wollen uns solidarisch mit den von Endlager bedrohten Regionen zeigen“, heißt es seitens I.G.E.L. e.V.


Pressekoordination: Mike Kess, BI „CO2-Endlager stoppen“, kontakt@ccs-protest.de, 0157/82449979
Ansprechpartner Bruchkultur e.V.: Rolf Ignaz, info@bruchkultur.de, 033476/607020
Ansprechpartner I.G.E.L. e.V.: Roland Gorsleben, anmeldung_zarnekla@wikiwoods.org, 039998/10487
Ansprechpartner WikiWoods: Martin Schmid, info@wikiwoods.org, 0174/6726633

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Pressemitteilungen

 
presse.txt · Zuletzt geändert: 2010/06/15 10:40 von svenja
 
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